Später Start in die Outdoor-Saison – Mit diesen Tipps bist du bestens vorbereitet

Tipps & Tricks  Karina Müller

Nicht nur das regnerische und kalte Wetter beeinflusst dieses Jahr den späten Start in die Outdoor-Saison. Auch der langanhaltende zweite Lockdown in Deutschland trägt einen sehr großen Teil dazu bei, dass viele Touren- und Aktivitäten Anbieter erst sehr spät ihre Pforten öffnen können. So langsam fallen immer mehr Restriktionen und Outdoor-Aktivitäten werden wieder gebucht.

Und doch ist es ein schwieriger Start in den Sommer, daher geben wir dir hier und jetzt sinnvolle Tipps, wie du trotz allem das meiste aus dieser Sommer-Saison rausholst.

Daten aus dem Vorjahr(en) studieren und Preise anpassen

Jetzt lohnt es sich einen genauen Blick auf die Zahlen aus den Vorjahren zu werfen. Welche deiner Aktivitäten waren am beliebtesten? Und welche Uhrzeiten und Tage wurden am häufigsten gebucht? Mit diesen wenigen Informationen kannst du deine Aktivitäten auf maximale Auslastung optimieren. 

So lässt sich mit Hilfe niedrigerer Preise für weniger attraktive Tage oder Uhrzeiten deine Gesamtauslastung erhöhen

Oder baue, wenn du die personellen Möglichkeiten hast, die Häufigkeit deiner beliebtesten Touren oder Aktivitäten aus. Biete sie öfter als gewöhnlich an und streiche vorübergehen weniger beliebte Angebote aus deinem Sortiment.

Kontaktiere deine Kunden

Kontaktiere jetzt deine Kunden und lade sie aktiv ein. 

In den letzten Monaten gab es so viele Regeln und Restriktionen zu beachten, dass deine Kunden vielleicht noch gar nicht auf dem Schirm haben, dass sie bei dir wieder buchen können. Teile es ihnen jetzt mit! 

Gib ihnen einen kleinen Treuerabatt als Kaufanreiz. Deine Kunden warten geradezu auf Anregungen für die Freizeitgestaltung. Da kommt deine Kontaktaufnahme genau richtig.
 
In unserem Blog findest du Tipps für die perfekte E-Mail-Kampagne.

Personal besonders schulen und sensibilisieren 

Es gibt vor Ort immer noch viel zu beachten. Zum Beispiel muss auf genügen Abstand und das Hände desinfizieren geachtet werden. Oder es müssen bestimmte Laufrichtungen und die Maskenpflicht eingehalten werden.  

Gleichzeitig machst du eventuell die Erfahrung, dass die Akzeptanz und Geduld deiner Besucher sinkt. Jetzt ist es wichtig cool und vor allem freundlich zu bleiben. Es ist wichtig, dass dein Personal mit dieser neuen Situation souverän umgeht, um schlechte Erfahrungen für Gäste zu vermeiden. Denn diese können in Beschwerden und negativen Online-Bewertungen enden.

Hygienekonzept priorisieren und transparent machen

Auch wenn Besucher auf der einen Seite genervt von all den neuen Auflagen sind, so wächst auf der anderen Seite aber klar die Erwartungen an dein Hygienekonzept und an die Sicherheit generell. 

Daher weise bereits auf deiner Webseite und im Buchungsprozess auf deine Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen hin. Das schafft Vertrauen. 

Als nächstes musst du die angekündigten Maßnahmen vor Ort umsetzen. Viele Kunden legen jetzt größeren Wert auf ihre Sicherheit und fühle sich bei dir unwohl, wenn sie sehen, dass bestimmte Dinge nicht beachtet werden. 

Sorge daher für eine gute und klare Beschilderung, um deine Besucherströme zu lenken. Eröffne verschiedene Warteschlangen, um Gruppenbildung zu erschweren und bringe Abstandslinien auf dem Boden an.

Digital bleibt dein wichtigster Kontaktpunkt

Während des Lockdowns haben sich weltweit Kunden immer mehr an die Online-Verfügbarkeit von Produkten und Angeboten gewöhnt. In Bezug auf Touren, Aktivitäten und Attraktionen zeichnen sich vier Trends ab:

  • Kunden buchen Erlebnisse vorrangig online und von zu Hause
  • Kunden bevorzugen Zeitfenster-Tickets um Zeit vor Ort zu sparen und Schlangen zu vermeiden
  • Kunden buchen auch Zeitfenster an “unbeliebten” Tagen, wenn der Preis attraktiver ist
  • Jeglicher Aspekt, von der Suche, bis zur Buchung oder auch Stornierung muss digital abzuwickeln sein

Für deine Kunden sind diese Punkte zur Norm geworden. Sie jetzt, wo du wieder öffnen kannst, nur noch eingeschränkt zur Verfügung zu stellen, wäre nicht sinnvoll.

Setze auch vor Ort auf Digitalisierung. Validiere die Tickets vor Ort mit deinem Smartphone oder einem Scan-Gerät und biete kontaktloses Bezahlen an.
 

Lokal ist Trumpf – Setze auf lokale Vermarktung 

Auch in diesem Sommer fallen für die meisten die exotischen Reiseziele noch ins Wasser, daher kannst du mit einem größeren Ansturm an Besuchern aus Deutschland rechnen. 

Daher raten wir dir, dich jetzt mehr auf die lokale Vermarktung zu konzentrieren. Auch im letzten Jahr hat sich dieser Trends bereits abgezeichnet. Alle Details hierzu findest du in unserem Artikel “Ist dein Erlebnisangebot bereit für die „Urlaub in Deutschland“–Welle?”.

Kurz zusammengefasst kannst du auf folgende Punkte bauen:

Kombination mit weiteren Angeboten aus der Region
Lasse deine Erlebnisse von anderen Anbietern mitverkaufen und verkaufe auch du die Aktivitäten deiner Mitstreiter. So können deine Kunden sich individuell ihre Erlebnisse zusammenstellen. 

Aktiviere jetzt deine Wiederverkäufer
Du arbeitest bereits mit Wiederverkäufern wie Hotels oder Tourismusbüros zusammen? Dann lade sie jetzt ein, aktiv für dich zu verkaufen. Am besten arbeitet ihr mit einem gemeinsamen System, dass das Verkaufen deiner Aktivitäten vollständig automatisch und digital abwickelt. Lese dazu auch: Internationales Partner-Netzwerk & eigene regionale Vertriebspartner unter einem Dach.

Arbeite mit deinem örtlichen DMO / Tourismusbüro zusammen
Stelle sicher, dass auch deine Aktivitäten über die lokalen Tourismus-Informationen buchbar sind.

Karina Müller
Karina startete vor fast 20 Jahren als Reiseverkehrskauffrau und ist bis heute der Tourismus- und Freizeitbranche treu geblieben. Bei bookingkit arbeitet sie als Senior Marketing Manager und ist immer auf der Suche nach interessanten Fakten. Ihre eigene Freizeit verbringt sie am liebsten mit ihrer Familie auf Reisen und Entdeckungen.

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